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Rubriken: Vorspeisen und Salate, Vegetarische Gerichte, Gelbe Linsen, Rote Linsen

Linsen-Wan-Tans

Teigtäschchen mit Salat- und Radieschendekoration

Für die Wan-Tans habe ich zwei verschiedene Füllungsvarianten ausprobiert, die sich nur in wenigen Zutaten unterscheiden. Wer beide auf einmal zubereiten möchte, muss das Grundrezept verdoppeln.

Zutaten für das Grundrezept

  • etwa 20 Wan-Tan-Blätter, tiefgekühlt, möglichst kleine Packung
  • 100 g gelbe oder rote Linsen
  • 1 TL Butterschmalz
  • 1/2 Bund Lauchzwiebeln
  • 100 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 1 EL Semmelbrösel
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • etwas Zitronensaft
  • reichlich Öl oder Butterschmalz zum Braten

Für die Kräuterfüllung zusätzlich

  • ein paar Stängel glatte Petersilie und evtl. andere Kräuter

Für die herzhafte “italienische” Füllung zusätzlich

  • etwa 7-8 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • ein paar Stängel Basilikum

Zubereitung

Wan-Tan-Blätter etwa 1/2 Stunde auftauen lassen. Währenddessen die Linsen nach Packungsanweisung in etwa 10 Minuten weichkochen. Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden.

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Lauchzwiebeln darin kurz anbraten. Für die Kräuterfüllung die Petersilie und anderen Kräuter fein hacken. Für die italienische Füllung das Basilikum in feine Streifen schneiden und die getrockneten Tomaten erst in sehr feine Streifen und diese dann in kleine Würfel schneiden.

Gelbe Linsen, Frischkäse, Lauchzwiebeln, Semmelbrösel und die jeweils zusätzlichen Zutaten gut verrühren. Die Füllung mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft würzig abschmecken.

Die Wan-Tan-Blätter einzeln auf die Arbeitsfläche legen. Die Ränder mit Wasser bepinseln. Je etwa einen TL Füllung in die Mitte setzen, den Teig diagonal überklappen und die Ränder mit den Fingern oder einer Gabel sehr gut festdrücken.

In einer großen, beschichteten Pfanne oder einem Wok Öl oder Butterschmalz erhitzen. Teigtaschen darin von beiden Seiten goldbraun braten.

TIPP: Die Wan-Tans werten einen einfachen Salat auf. Sie passen auch gut zu Wirsinggemüse. Warm und knusprig sind sie ein leckeres Fingerfood, kalt mit Dip eine originelle Zutat zum Büfett. Beim Zubereiten nicht frustrieren lassen: Der Umgang mit den hauchdünnen Teigblättern erfordert ein wenig Übung und Fummelarbeit. Sie reißen leicht und haften nicht besonders gut zusammen – dann quillt die Füllung beim Braten heraus. Schon beim zweiten Mal klappt’s aber besser!